Ohrenrauschen – Was kann man dagegen tun?

Viele von Ihnen verspüren eventuell ein unangenehmes Piepsen oder Rauschen im Ohr, was für die Betroffenen eine echte Belastungsprobe darstellt. Dieser Artikel soll Abhilfe bei der Ursache von Ohrgeräusche sein. Die Ursache hierfür sind oftmals tiefliegende. Dieses Geräusch wird als oft Tinnitus bezeichnet und hat für die betroffene Person weitreichende negative Folgen. Zum einem fühlen betroffene Personen sich durch ihre Umwelt nicht Ernst genommen und zum anderen gibt es bis jetzt nur wenige Therapiemöglichkeiten bzw. Behandlung für diese Symptome. Darum sollten Präventivmaßnahmen genommen werden. Falls allerdings das Rauschen im Ohr bereits vorhanden ist, sollten betroffene Personen wissen, wie es behandelt werden kann. Um eine besseres Verständnis von dem komplexen Leiden und Ohrengeräusche zu bekommen, kann vorab dieses Video angesehen werden.

Ein kurzes Piepen im Ohr ist den meisten Patienten bekannt. Etwa bei einer Erkältung, wenn die Luft nicht richtig zirkulieren kann, kommt es erst zu einem Gefühl von Druck im Ohr und dann tritt das Rauschen im Ohr ein. Dieses Symptome verschwindet in den meisten Fällen nach kurzer Zeit wieder und beeinträchtigt die betroffene Person nicht. Wenn das Geräusch allerdings länger als sechs Monate bleibt wird von einem chronischen Tinnitus gesprochen. Bei einem gesunden Menschen trifft ein akustischer Reiz, etwa das Läuten einer Glocke, das Innenohr.

Die dort sich befindenden Hörzellen sind oftmals die Ursache, wandeln den Reiz in elektrische Impulse um und senden sie ans Gehirn. Bei einem Tinnitus leiten einzelne Hörnerven keine Impulse an das Nervenzentrum im Gehirn weiter. Die Zellen spielen verrückt und senden einen nicht vorhandenen Ton. Anschließend vernetzen sich die Nervenzellen und somit bleibt der Tinnitus bestehen. Der Tinnitus kann bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Töne annehmen. Von einem hohen Piepton über ein pulsierendes Rauschen im Ohr ist das Tonspektrum sehr vielfältig genauso wie die Behandlung.

Was bedeutet Rauschen im Ohr?

Die Ursache für einen Tinnitus ist Stress für Patienten. Hierzu kann unser Artikel über die Erscheinungsformen nützlich sein. Bekannt ist der Ausspruch der Symptome: „Ich habe ein Piepen im Ohr“ in stressigen Situationen. Bei zu lauten Geräuschen oder in Stresssituationen wird zu viel Glutamat hergestellt, daraus resultiert ein Hörsturz. Dabei kann es sein, dass Zeitdruck den Stress verursacht, eine Hausarbeit im Studium oder zu viele Hobbys. Daher sollten sich betroffene Personen darüber im Klaren sein, was ihren Stress verursacht und das dem Arzt in einem Gespräch mitteilen. Nur so kann eine geeignete Therapie gefunden werden. Auch Entzündungen oder eine sogenannte Lärmschwerhörigkeit oder Ohrgeräusche sind Ursachen für das unangenehme Geräusch im Ohr.

Eine Lärmschwerhörigkeit ist eine klassische Berufskrankheit, hierbei helfen Maßnahmen aus dem Arbeitsschutz. Bei dem objektiven Tinnitus entsteht das Geräusch im Kopf. Ursache hierfür können Gefäßkrankheiten sein. Die betroffene Person erfährt dann ein pulsierende Rauschen im Ohr, welches zeitgleich mit dem Puls auftritt. Das Rauschen im Ohr kann dann die Ursache Bluthochdruck haben. Menschen, die Probleme mit zu hohem Bluthochdruck haben, haben neben dem Rauschen im Ohr auch oft Probleme mit Schwindel.

Welche Auswirkungen hat diese Krankheit?

Ein pulsierendes Rauschen im Ohr oder ein anderer belastender Ton, wie zum Beispiel ein Rauschen im Kopf greift aktiv in die Lebensqualität der betroffenen Personen ein. Welche Ursache haben diese Symptome? Was sollte man diesen Betroffenen raten? Sollte man einen Arzt aufsuchen? Betroffene können so zum Beispiel nicht mehr an Ereignissen teilnehmen bei denen laute Musik gespielt wird. Da der Ton nur für die Person zu hören ist, es wird auch vom subjetktiven Tinnitus gesprochen, kann das soziale Umfeld mit Unverständnis reagieren. Dadurch geraten betroffene Personen in die soziale Isolation.

Des Weiteren berichten Patienten davon, dass die Konzentrationsfähigkeit bemerkenswert sinkt. Wenn zum Beispiel ein längerer Artikel gelesen wird, dann haben betroffene Probleme, den kompletten Zusammenhang des Berichts zu verstehen. Ähnlich geht es Ihnen bei Filmen oder Fernsehsendungen. Besonders schlimm ist ein Tinnitus Abends im Bett. Dort sind in der Regel alle akustischen Reize ausgeschaltet und der Ton im Ohr ist besonders präsent.

Daraus resultiert ein enormes Ohrensausen. Besondere Hobbys oder Berufsgruppen leiden ebenfalls unter der Erkrankung. Wenn beispielsweise ein Lied auf dem Klavier von einer erkrankten Person gespielt wird, nimmt diese die Töne nur noch verzehrt war. Dadurch vergeht die Lust am Musizieren. Berufsgruppen, die besonders gefährdet sind, sind die, die über einen längeren Zeitraum von Geräuschen mit einem Dezibelwert von über 85 umgeben sind. Wie zum Beispiel Straßenbauer, Maschinenführer oder Tontechniker.

Wie bekommt man Rauschen im Ohr weg?

Es gibt verschiedene Behandlungen. Bei einem Tinnitus, der auf ein Leiden im Kopf hinweist und Ohrengeräusche verursacht, wie das pulsierende Rauschen im Ohr, welches zum Beispiel durch eine Gefäßkrankheit verursacht wird, können bildgebende Verfahren helfen, das Leiden zu lokalisieren und durch eine Behandlung derer auch das Rauschen im Ohr heilen. Auch ein Verfahren, bei dem das Geräusch durch ein anderes Geräusch überlagert wird, ist in der Medizin verbreitet. Allerdings kann diese Therapie nicht zu einer vollständigen Heilung beitragen, wie betroffene Personen berichteten. Unabhängig von der Therapie, sollte generell darauf geachtet werden, dass sich die betroffenen Person weniger Stresssituationen aussetzt. Das gelingt zum Beispiel durch eine Verringerung der Hobbys. Auch beruflicher Stress sollte beobachtet und gegebenenfalls reduziert werden.

Wie kann man sich vor dem Geräusch im Ohr schützen?

Natürlich können auch schon Präventivmaßnahmen getroffen werden, bevor der Tinnitus entsteht um so den Ursachen vorzubeugen und die richtige Behandlung zu gewährleisten. Dazu gehört in erster Linie das Vermeiden von Lärmsituationen. Insbesondere das Vermeiden von längeren Lärmsituationen für Patienten ist hier wichtig. Wenn zwischen zwei stärkeren Lärmsituationen eine Unterbrechung besteht, dann kann sich zwar das Ohr erholen aber die Lärmtoleranz ist erhöht. Deshalb wird von solchen Situationen abgeraten und es sollten, wenn es im beruflichen Kontext geschieht, arbeitsschutztechnische Maßnahmen erwogen werden.

Gefährdete Patienten sollten ebenfalls einen regelmäßigen Hörtest durchführen lassen um Symptome für Ohrgeräusche zu prüfen. Nur so kann die Hörqualität richtig eingeschätzt werden und die Ursache bekämpft werden.  Zur Prävention gehört aber ebenso ein ruhigeres Leben sowie der Besuch beim Arzt. Wenn es schwer fällt einige Hobbys oder Verhaltensweisen aufzugeben, dann sollte zumindest versucht werden, die Hobbys oder Ereignisse zu meiden, die den größten Lärm oder den größten Zeitdruck verursachen. So bleibt die betroffene Person aktiv und schont ihr Ohr.

Umgang mit Tinnitus

Der Umgang mit der Krankheit ist so verschieden, wie das Spektrum der Ohrgeräusche, die sie annimmt. Die meisten betroffenen Personen fühlen sich in ihrem sozialen Leben eingeschränkt und meiden manchmal sogar Gespräche. Sie isolieren sich sozial sehr stark. Andere Personen lernen mit dem Ton umzugehen und können einigermaßen damit leben.

Dann gibt es sogar Menschen, die sich über eine Heilung ihrer Krankheit beschweren und sich alleine fühlen. Im Allgemeinen wird es Menschen empfohlen sich normalen Umgebungsgeräuschen auszusetzen. Denn dann ist das Geräusch nicht komplett präsent für die betroffene Person. Übrigens, der berühmte niederländische Maler Vincent van Gogh, soll sich wegen seinem Tinnitus das Ohr abgeschnitten haben. Er verband damit die Hoffnung von seinem Leiden geheilt zu werden.

5 (100%) 12 votes